
Wird man älter bedeutet das vor allem eins: Verantwortung. Egal ob man dafür bereit ist oder nicht, mit der Verantwortung die man übernehmen muss fühlt man sich oftmals mehr und mehr überfordert. Wenn man ältere Menschen fragt, dann lautet die Antwort häufig: "Früher war es viel leichter, da musste man nicht so viel entscheiden, es gab auch viel weniger Möglichkeiten." Weniger Möglichkeiten, kann das positiv sein? Normalerweise würde wohl jeder verneinen. Doch wenn es tausend mögliche Berufe gibt, die man ergreifen kann, man mit achtzehn oder neunzehn Jahren die Schule beendet, sich für ein Studium entscheiden muss und schließlich mit zweiundzwanzig, dreiundzwanzig das Studium oder die Ausbildung abschließt, dann scheitern viele schon früh. Woher soll man wissen, was man in dem Alter machen will? So ist es meiner Meinung nach gar nicht verwunderlich, dass der Trend steigt nach der Schule für ein Jahr in ein fremdes Land zu flüchten um einen freien Kopf zu bekommen und die eigenen Interessen auszuloten. Dann ist es nur Glück, wenn man schon einen Plan hat und weiß, dass man zu Hause bleiben kann und darf. Doch nicht jeder hat es so einfach. Manche wissen mit dreißig noch nicht, was sie vom Leben erwarten und daraus machen wollen. Doch sollte man niemals vergessen, dass mittlerweile nichts für die Ewigkeit ist, sich neu zu orientieren, den Beruf zu wechseln, all dass ist heutzutage kein Problem mehr. Also ist es am Besten tief durchzuatmen und zu entspannen, um sich ein bisschen von der Last zu nehmen.
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